Schein und Wirklichkeit (Stand: 16.5.)
Scheinbar bloß ein älterer Mann im Straßenanzug – aber drinnen warten schon der Krönungsmantel, das Zepter und die Krone. mehr_
Scheinbar bloß ein älterer Mann im Straßenanzug – aber drinnen warten schon der Krönungsmantel, das Zepter und die Krone. mehr_
Ein Leserbrief aus Berlin-Lankwitz: “Äthiopien ist eines der Länder, die am stärksten vom Landgrabbing betroffen sind, bis 2011 hat es ca. 3,6 Mio. ha Land an in- und ausländische Investoren verpachtet. Weitere 2,1 Mio. ha Land werden angeboten. Die Pachtverträge, die über 30 bis 50 Jahre laufen, beinhalten die in dieser Region so wichtigen Wasserrechte. Die Investoren wollen dort Pflanzen für den Export und zur Produktion von Biokraftstoffen anbauen… mehr_
An einem Mittwochabend dachte Autorin K. so herum: Wie denkwürdig Hell und Dunkel doch wären und alles, was einen zur Heiligtümelei führen, einem den Körper, die Hand und selbst einen eher verdunkelnd wirkenden Zeigefinger entfremden kann. mehr_
Merkwürdig, dachte Autorin K., war sie in einem Alter angekommen, wo man beim Anblick von zurückgelassenem Spielzeug, Hunden, Katzen und Blumen schon rührselig wird? mehr_
Hier wurde die Sehnsucht nach dem Dort auf die Mauer gemalt – zwischen Häusern, Garagen und Bahntrasse: Das Meer. mehr_
Hier herrschen mannigfaltige Krankheiten, die auch dich infizieren können, resümiert der Anthropologe. Wenn du bald nach dort gelangst, bleibst du gesund. -
Aber du musst aufpassen, spottet das junge Ding, dass du dabei nicht überfahren wirst wie die Erdkröten am Gütersfelder Haussee. mehr_
Es muß 2000 gewesen sein. Wieder ein Krakauer Frühling. Wieder hatte Adam Budak – heute ein international vielbeschäftigter Exponent der zeitgenössischen Kunstszene, damals ein sehr untergeordneter Angestellter der städtischen Kunsthalle “Bunker Sztuki” (wörtlich: “Kunstbunker”) – einen Sponsor aufgetan für eine seiner zu Beginn des Jahrhunderts legendären Konferenzen. Sie führten damals fast jährlich internationale Koryphäen verschiedener kunsthistorischer Sachgebiete oder kuratorischer Moderichtungen in die polnische Renaissance- und Art-Deco-Stadt und deren ehemaligen sozialistischen Kunstverein, dessen massives Betongebäude tatsächlich ein bißchen an einen oberirdischen Luftschutzbunker erinnert. Es ging diesmal um “Why pictures now?” – die Funktion der Fotografie in der zeitgenössischen Kunst. mehr_